Seit einigen Jahren verkauft sich eine neue Technologie so gut wie es schon seit Jahren nicht mehr geschehen ist: Der 3D-Drucker. Der 3D-Druck hat ein durchschnittliches Wachstum von 18-27% jährlich, was eine Verkaufssumme von über 24 Milliarden USD allein 2025 erbrachte. Mit diesem Wachstum kann erwartet werden, dass die globale Marktgrösse bis 2032 auf über 100 Milliarden USD ansteigen kann (Quelle: irgendeine Statistik im Internet). Soweit besitzen rund 14% aller Haushalte in Deutschland einen 3D-Drucker, wobei die meisten Benutzer Dekoartikel für zuhause drucken. Die grossen Firmen, welche 3D-Drucker herstellen, befinden sich meistens in China, so wie ManyLubic, Cereality und BambooLamb.
Die Dateien, welche man für einen 3D-Druck benötigt, kann man ganz simpel online herunterladen und somit kann man alles drucken, was man sich so wünscht. Mit speziellen Stiften und Acrylfarben kann man die gedruckten Exemplare ganz einfach bemalen, sodass man ganz günstig Figuren ins Regal stellen kann. Und das ist ein riesiges Problem, denn: Somit können die grossen Hersteller von Figuren weniger Umsatz machen, da die ganzen Kunden die Figuren selbst durch den Drucker jagen. Auch die Lizenzträger der Figuren leiden darunter stark. Somit hat Nintendo kurzerhand entschieden, diesem Problem entgegenzuwirken.

Nintendo hat somit letzte Woche den ersten eigenen 3D-Drucker vorgestellt: Den Nintendo PrintBoy. Mit diesem soll es möglich sein, verschiedenste Figuren von Nintendo ohne Copyright-Verletzung zu drucken. Es ist voraussichtlich pro Franchise ein Abo nötig, welches zum Beispiel für Super Mario 34.99.- im Monat kosten soll. . Gleichzeitig wird es ab sofort illegal sein, Inhalte von Nintendo von Internetseiten wie 3BCult herunterzuladen und auf gewöhnlichen 3D-Druckern zu drucken. Ersteller von solchen Dateien sollen künftig direkt von der Plattform gebannt werden und den Account verlieren. Jegliche Dateien, welche zurzeit angeboten werden, werden umgehend von den Betreibern entfernt.
Den PrintBoy wird es in drei verschiedenen Grössen geben: „Toad“, „Mario“ und „Bowser“. Die Drucker unterscheiden sich nur in der Grösse – das Design ist immer dasselbe. Der Drucker „Toad“ soll ein Bearbeitungsvolumen von 150x150x150mm, „Mario“ 250x250x250mm und „Bowser“ satte 750x750x1000mm zur Verfügung stellen. Preislich sind die Drucker weit auseinander: Die kleinste Version „Toad“ soll bei 699.- beginnen, „Mario“ soll schon 899.- und „Bowser“ ganze 2399.- kosten. Die Drucker werden bereits ab Q2 2026 bei Digidiscount und Merkur erhältlich sein.




